Physiocenter-Stuttgart Iro GbR


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Nordic Walking in Stuttgart - Waldau
Betreuung · Training · Schnuppern · Intensiv · Physiocheck

Basic – Kurs: Jeden Donnerstag 18.30 Uhr

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Einstieg jederzeit nach Anmeldung möglich.
Abrechnung mit allen guten Kassen.

Monatsgebühr: € 30,-

Leihstöcke € 2,- pro Einheit, € 8,- pro Monat

· Für jedes Alter
· Physiotherapeutische Betreuung
· Kleine Gruppen
· Intensivbetreuung
· Ideal für Sportler und Wiedereinsteiger nach Trainingspausen
· Zur Gewichtsabnahme
· Fitnesstraining bei Trainingsdefiziten, Büroträgheit
· Ausgewogenes Knie – und Rückentraining

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Gesundheitsnews



Sehnenscheidenentzündung: Digitalisierung fördert oft Probleme
Der Wandel von Arbeitswelt und Freizeit, insbesondere durch die Digitalisierung, verändert vieles.

Und hat Auswirkungen, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. „Vermeintliche Erleichterungen oder Verbesserungen bewirken oft das Gegenteil, führen immer häufiger zu RSI (Repetitive Strain Injury), landläufig auch als Sehnenscheidenentzündung bekannt.“, berichtet Sabine Haas-Schinzel, Ergotherapeutin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) aus ihrer Praxis.

Den Analysen der Krankenkassen zufolge sind Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes Spitzenreiter in Hinblick auf Arbeitsausfälle. Überlastungssyndrome wie Sehnenscheidenentzündung gehören in diese Kategorie. „Etwa 20% der Patienten, die in meine Praxis kommen, haben eine Sehnenscheidenentzündung.“, bestätigt die Ergotherapeutin Sabine Haas-Schinzel die hohe Zahl Betroffener.

Schmerzen ernst nehmen, Arbeitsverhalten berücksichtigen Meist sind es anatomische Besonderheiten, eine Engpassstelle oder ein stärker ausgebildeter knöcherner Vorsprung, die schuld daran sind, dass es durch Belastungen wie wiederholte, andauernde Bewegungen zu stärkeren mechanischen Reibungen kommt. Und in der Folge zu einer sogenannten Sehnenscheidenentzündung. Daher trifft der Begriff RSI, Repetitive Strain Injury, besser, was man hierzulande als Sehnenscheidenentzündung bezeichnet. Sich ständig wiederholende oder dauerhaft gleichförmige Bewegungen am Aarbeitsplatz wie beispielsweise an der PC-Tastatur oder der Maus, am Smartphone, bei hochspezialisierten Arbeitsprozessen beispielsweise in der Fabrik oder an der Werkbank, bei bestimmten Arbeiten in Garten und Haushalt oder in der Freizeit führen bei einer Vielzahl von Menschen zu Schmerzen und Problemen und zu der Diagnose ‚Sehnenscheidenentzündung‘. „Das Fatale“, erklärt die Ergotherapeutin, „ist, dass Sehnen sehr dehnbar sind. Alarmierende Schmerzen treten daher erst auf, wenn bereits etwa 70% der betroffenen Strukturen geschädigt sind.“. Bei Schmerzen, die auf eine solche Überlastung zurückzuführen sein könnten, ist Eile geboten, sprich umgehende, professionelle Hilfe nötig.

Chronifizierung von Sehnenscheidenentzündung vermeiden Nicht Wenige, die zu Ergotherapeuten wie Sabine Haas-Schinzel kommen, staunen. Denn hier passiert mehr, als das Problem auf die Symptomatik der Sehnenscheidenentzündung herunter zu brechen. Als Erstes werden die Patienten beraten und informiert, Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und Ziele definiert. Und analysiert: Was genau hat die Probleme ausgelöst, was kann der Patient ändern und – ein ganz wichtiges Ziel: Wie lässt sich eine mögliche Chronifizierung, die bereits nach zwei oder drei Wochen eintritt, vermeiden? Es geht also um Nachhaltigkeit. Daher befassen sich Ergotherapeuten über das Behandeln der aktuellen Folgen der Sehnenscheidenentzündung hinaus mit weiteren Aspekten. Zum Beispiel mit Aufklärung. Und damit, mit den Patienten Ideen zu entwickeln, um das tägliche „wie“ zu modifizieren und anzupassen. „Rahmenbedingungen, insbesondere bei der Arbeit, sind nicht endlos zu verändern.“, zeigt sich die Ergotherapeutin realistisch. Doch das Wissen der Patienten entscheidet über den weiteren Verlauf der Erkrankung und beeinflusst ihr künftiges Verhalten – auch am Arbeitsplatz. Ergotherapeuten finden immer individuell passende, praktikable Lösungen und haben auch eine Reihe von passenden Tipps auf Lager, um statische und tonische, also reglose aber angespannte Haltungen auszumerzen. „Ein Arbeitstag hat viele Stunden.“, sagt Haas-Schinzel und empfiehlt unter anderem, möglichst häufig wechselnde Haltungen einzunehmen, beispielsweise die Hände beim Lesen am Computer immer weg von Maus und Tastatur. Oder so oft wie möglich aufzustehen und sich zu bewegen. Jede Bewegung ist hilfreich, denn dabei kommt man in eine andere Körperhaltung, belastet dort, wo vorher Entlastung war und umgekehrt. So bekommen Körperregionen eine Pause, bestenfalls sogar in eine dynamische Pause.

Ergotherapeuten schulen und coachen Gleichzeitig arbeitet die Ergotherapeutin Haas-Schinzel an der Kräftigung. Das heißt in der Ergotherapie, dass die körpernahen Strukturen und nicht etwa das Handgelenk oder der Schulterbereich trainiert werden. Zunächst lernen die Patienten, die Verstoffwechslung innerhalb der Sehne anzuregen. Denn Sehnen werden nicht durch Durchblutung, sondern mittels Diffusion ernährt. Und die findet nur statt, wenn die Sehne geschmeidig in der Sehnenscheide gleitet. Entsprechende Übungen lernen die Patienten ebenso wie Haltungsübungen oder einfache Bodenübungen für Bauch- und Rückenmuskulatur. Die können, ja sollen sie jederzeit am Arbeitsplatz oder wo immer sie sind, machen. Sofern das nötig ist, bereiten Ergotherapeuten ihre Patienten auf die Gespräche im Unternehmen vor. Oder begleiten sie bei Bedarf zu einem Termin vor Ort. Beim und mit dem Arbeitgeber. Denn auch der hat ein Interesse daran, wenig krankheitsbedingte Arbeitsausfälle sondern lieber dauerhaft gesunde Mitarbeiter zu beschäftigen. Und so können alle Beteiligten oft die praktikabelsten Lösungen gemeinsam finden und dafür sorgen, dass sie im Umfeld gut umzusetzen sind und bestenfalls eine erneute Sehnenscheidenentzündung verhindert werden kann.

Informationsmaterial gibt es bei den Ergotherapeuten des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.); Ergotherapeuten in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes im Navigationspunkt Ergotherapie und Therapeutensuche.

Bildunterschrift: Ergotherapeuten forschen im Alltag ihrer Klienten, sorgen für Veränderungen wie: Treppen gehen statt Aufzug fahren, immer wieder aufstehen statt dauersitzen… Denn mehr Bewegung bei der Arbeit oder im Privatleben lässt sich trainieren!

Migräne kann auch Nackenschmerzen verursachen
Neben den typischen pochenden Kopfschmerzen kann eine Migräne u.a. auch Schmerzen im Gesicht, am Nacken, in den Augen oder im Zahnbereich verursachen.

Neben den typischen pochenden Kopfschmerzen kann eine Migräne u.a. auch Schmerzen im Gesicht, am Nacken, in den Augen oder im Zahnbereich verursachen. Menschen, die wiederholt unter derartigen Beschwerden leiden, sollten sie unbedingt von einem Nervenarzt oder Neurologen abklären lassen.

Eine Migräne verursacht nicht nur Kopfschmerzen, wie gemein hin bekannt, sondern kann eine Reihe anderer Schmerzen und unterschiedliche Symptome auslösen. Menschen die häufig unter Schmerzen am Kopf, im Gesicht oder dem Nacken leiden, sollten ihre Beschwerden abklären lassen, damit eine korrekte Diagnose gestellt und eine spezifische Therapie eingeleitet werden kann. „Neben den typischen pochenden Kopfschmerzen können bei der Migräne auch Schmerzen im Gesicht, am Nacken, in den Augen oder den Zähnen auftreten. Menschen, die wiederholt unter derartigen Beschwerden leiden, sollten sie unbedingt von einem Nervenarzt oder Neurologen abklären lassen. Grundsätzlich besteht sonst die Gefahr, dass Kopfschmerzen auch durch Medikamenten-Übergebrauch chronisch werden und eine Behandlung dann nur noch eingeschränkt möglich ist“, erklärt Prof. Dr. Gereon Nelles vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN). Erklären lässt sich der Zusammenhang zwischen Kopf-, Gesichts- und Nackenschmerzen durch eine Verbindung zwischen dem Trigeminusnerv, der für die Wahrnehmung von Schmerzen im Gesicht, dem vorderen Kopf und den Hirnhäuten zuständig ist, und dem großen Hinterhauptsnerv, der am Hinterkopf und Nacken verläuft. Ausläufer beider Nerven treffen im Gehirn zusammen. Kommt es Migräne-bedingt zu einer verstärkten Aktivität des Trigeminusnervs, können über die Verbindung auch Schmerzen im Nacken und Hinterkopf auftreten.
Migräne ist gut behandelbar

Ob bei der Diagnose der Migräne, der Behandlung der akuten Schmerzattacke oder der Prophylaxe - die Medizin hat in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, so dass Patienten in fachärztlicher Behandlung wirksam geholfen werden kann. Die Therapie setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. „Für die Akuttherapie existieren wirkungsvolle Medikamente. Eine Migräneattacke mit leichten bis mittelgradigen Schmerzen kann mit rezeptfreien Wirkstoffen behandelt werden, wie Ibuprofen, ASS oder Paracetamol. Bei schweren Migräne-Attacken können so genannte Triptane angewandt werden“, berichtet Prof. Nelles. Schmerzmittel können nach Absprache mit dem Facharzt mit Arzneien gegen Übelkeit kombiniert werden, um solche häufigen Begleiterscheinungen der Migräne zu lindern. Triptane sollten pro Monat nicht öfter als 10 Mal angewendet werden.
Auch Vorbeugung von Migräne gut möglich

Für Menschen, die unter Migräne leiden, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Kopfschmerzen auch ohne die Einnahme von Medikamenten vorzubeugen. Dabei spielt es eine große Rolle, die individuellen Auslöser (Trigger) der Kopfschmerz-Attacken zu kennen uns sie im Alltag soweit möglich zu meiden. „Auch bestimmte verhaltenstherapeutische Ansätze können das Auftreten und die Stärke von Migräne-Anfällen reduzieren. Diese Verfahren verbinden Entspannungstechniken mit Stress- und Reizverarbeitungstrainings und können Migräne abwenden, die durch Stress und Anspannung hervorgerufen wird“, rät der Nervenarzt. Auch regelmäßiges körperliches Training und Stressabbau können eine Migräne sehr positiv beeinflussen. „Falls mehr als drei Attacken im Monat auftreten oder die Attacken jeweils sehr lange dauern kann eine medikamentöse Prophylaxe sinnvoll sein“, ergänzt der Experte.  Etabliert für die medikamentöse Migräneprophylaxe sind u.a. Betablocker und das Epilepsiemedikament Topiramat. In Zukunft wird möglicherweise eine neue Generation von Substanzen, so genannte monoklonale Antikörper, für die Migränetherapie zur Verfügung stehen, wie Ende April 2017 auf dem amerikanischen Neurologen-Kongress in Boston berichtet wurde.

Migräne ist eine chronische - wahrscheinlich genetische -  Erkrankung, die nicht heilbar ist. Sie kann aber heute so gut behandelt werden, dass die Lebensqualität der Betroffenen weniger, häufig kaum, eingeschränkt wird. Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Etwa 12 bis 14 Prozent aller Frauen und 6 bis 8 Prozent aller Männer in Deutschland leiden darunter. Die erste Migräneattacke erleiden die meisten Frauen bereits zwischen dem 12. und 16. Lebensjahr und Männer im Alter von 16 bis 20 Jahren.

Quelle und weiterführende Informationen zu Migräne: www.neurologen-im-netz.org bzw. https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/erkrankungen/migraene/was-ist-migraene/

20.07.2017 DGA | Quelle: www.neurologen-im-netz.org

Tabu beim Sport: Piercings und transdermale Implantate
Piercings können schick sein – aber auch gefährlich, zum Beispiel beim Sport.

15.06.2017 Piercings können schick sein – aber auch gefährlich, zum Beispiel beim Sport. Vor allem bei Handball, Fußball und anderen Ballsportarten mit viel Körperkontakt können Mitspielerinnen und Mitspieler an ungeschützten Piercings und Ohrringen hängenbleiben, sie komplett herausreißen oder sich selbst daran verletzen. Piercings sollten deshalb „beim Sport tabu sein“, sagt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg. Piercings und Ohrringe, die nicht herausgenommen werden können, sollten zumindest abgeklebt werden.

Transdermale Implantate („Dermal-Anker“)

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind zurzeit transdermale Implantate („Dermal-Anker“) als Schmuck angesagt, vor allem im Gesicht und auf dem Dekolleté. Der Schmuckstein sieht aus, als sei er einfach auf die Haut geklebt. Tatsächlich aber hält ein „Anker“, der fest unter der Haut implementiert ist, den Schmuck. Das Verletzungsrisiko ist nicht geringer als bei Piercings, zumal transdermale Implantate nicht vorübergehend entfernt werden können. Das von ihnen ausgehende Verletzungsrisiko kann also nur durch Abkleben gemindert werden.

18.07.2017 DGA | Quelle: Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH)